Sicherheit im digitalen Zeitalter

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Die digitale Revolution verändert den tradierten Sicherheitsdiskurs und erfordert eine Neubewertung vieler sicherheitspolitischer Konzepte, von der Abschreckung zur Rüstungskontrolle. Wir wollen die Auswirkungen der Digitalisierung in so disparaten Feldern wie der modernen Waffentechnik, der offenen und verdeckten Kriegsführung, der Überwachung und der Datenauswertung durch Polizei, Nachrichtendienste und Militär nachspüren und uns fragen, welche Bedeutung diese Entwicklungen für das Völkerrecht, die demokratischen Werte und die Menschenrechte hat.

Autonome Waffensysteme

We are crossing a moral line - Sind autonome Waffensysteme noch aufzuhalten?

Die Kriege der Zukunft werden mehr und mehr von autonomen Waffensystemen und Algorithmen bestimmt. Der Mensch wird als Risikofaktor wahrgenommen: zu langsam, zu emotional, zu fehleranfällig. Werden langfristig Soldat/innen aus der Entscheidungsschleife über den Einsatz tödlicher Waffengewalt genommen?

Tödliche Algorithmen - Dürfen Waffen autonom über Leben und Tod entscheiden?

Die Diffusion von Künstlicher Intelligenz in die Sphäre des Militärischen stellt die Außen- und Sicherheitspolitik vor neue ethische und völkerrechtliche Herausforderungen. Am 23.5.2018 diskutierten darüber in Berlin: Dr. Frank Sauer (Universität der Bundeswehr München), Dr. Konstantin von Notz (MdB, Bündnis90/Die Grünen), Lorena Jaume-Palasí (Algorithm Watch), John Reyels (Auswärtiges Amt), Moderation: Giorgio Franceschini (Heinrich-Böll-Stiftung).

Schattenseiten der Künstlichen Intelligenz - Sind die Killer-Roboter noch aufzuhalten?

Künstliche Intelligenz (KI) ist das große Glücksversprechen des 21. Jahrhunderts und wird auch die Sicherheits- und Verteidigungspolitik verändern. Moderne Waffensysteme werden zunehmend autonom agieren und die menschlichen Eingriffsmöglichkeiten auf ein Minimum reduzieren. Dies wirft schwerwiegende ethische Fragen auf.