Familienpolitik

Familie ist da, wo Menschen kontinuierlich füreinander sorgen und Verantwortung übernehmen. Familie kann unterschiedlich zusammengesetzt sein, sie ist keine naturgegebene Lebensform, sondern sie verändert sich stetig, da sie sich mit der Gesellschaft wandelt. Angesichts der weitreichenden gesellschaftlichen, ökonomischen und demografischen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte wird Familienpolitik an der Schnittstelle zahlreicher Politikfelder immer wichtiger. Die „soziale Frage“ – die Frage nach einer gerechten Gestaltung der Lebensbedingungen von Menschen – beantwortet sich nicht nur in der „klassischen“ Sozialpolitik, sondern gerade auch in der Familienpolitik: sie ist ein zentrales Feld, auf dem sich Lebenschancen entscheiden.

Aktuell

Familienpolitik

Das Bild der Familie ist bunter geworden und wandelt sich schneller als früher. Das erste Heft der neuen Reihe Böll.Fakten zeigt in knapper wie präziser Form die wichtigsten Punkte einer Familienpolitik, die nicht nur Familien, sondern auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft stärkt.

Teilhabegesellschaft

Erklärfilme

Familienpolitische Kommission

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat im Rahmen ihres Engagements für Gerechtigkeit, Teilhabe und die Stärkung öffentlicher Infrastrukturen eine familienpolitische Kommission berufen. Die Kommission hat für eine moderne und gerechte Familienpolitik Handlungsoptionen im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bereich erarbeitet, die es Menschen ermöglichen, die Entwicklung von Kindern zu fördern, Solidarität zwischen den Geschlechtern und den Generationen zu leben und Fürsorge für andere in die eigene Lebensperspektive zu integrieren.

Abschlussbericht

Vielfalt der Sorge- und Solidarbeziehungen

Wahlverwandtschaften

Wie könnte das Zusammenleben von Frauen, Männern und Kindern künftig rechtlich geregelt werden? Vorschläge für die unterschiedlich gewählten Sorge- und Verantwortungsbeziehungen wurden in der von der familienpolitischen Fachkommission der Heinrich-Böll-Stiftung in Auftrag gegebenen Expertise erarbeitet.

Familiengerechte Infrastruktur

Verteilungswirkungen ehe- und familienbezogener Leistungen und Maßnahmen

Die Expertise nimmt erstmals explizit die zentrale Frage in den Blick, welche Einkommensregionen am stärksten von Leistungen profitieren und ermöglicht damit eine fundierte Antwort auf die Frage, warum trotz eines Finanzvolumens von rund 200 Milliarden Euro die Lage von einkommensschwachen Familien und Alleinerziehenden in Deutschland nach wie vor prekär ist.

Wirksame Wege zur Verbesserung der Teilhabe- und Verwirklichungschancen von Kindern aus Familien in prekären Lebenslagen

Die Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Deutschen Kinderhilfswerkes mahnt föderale Reformen für eine bessere Teilhabe von Kindern in Deutschland an. Ein Bundeskinderteilhabegesetz soll jungen Menschen aus Familien in prekären Lebenslagen ein Rechtsanspruch auf besondere Förderung und Teilhabe garantieren und konkrete Qualitätsstandards festschreiben.

Zeitpolitik